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Wirt­schaft inves­ti­gativ

Face­book-Mit­ar­bei­ter in Dub­lin

So­zia­le Me­di­en

Löschen statt Liken

Facebook setzt deutsche Kontrolleure ein, um Hassbotschaften zu entfernen.

Das In­ter­net­un­ter­neh­men Face­book geht erst­mals von Deutsch­land aus ge­gen Hass­kom­men­ta­re vor. Da­mit kommt die US-Fir­ma ih­ren Kri­ti­kern ent­ge­gen. Face­book be­dient sich da­bei ei­nes ex­ter­nen Part­ners. Die Ber­tels­mann-Toch­ter Ar­va­to hat in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten „Cust­o­m­er Care Agents“ ein­ge­stellt. Ge­sucht wur­den nicht nur deut­sche Mut­ter­sprach­ler, son­dern auch „Agents“, die flie­ßend Ara­bisch, Fran­zö­sisch oder Tür­kisch spre­chen. Face­book be­stä­tigt, dass die bei Ar­va­to in Ber­lin be­schäf­tig­ten neu­en Mit­ar­bei­ter nun für Face­book In­hal­te über­prü­fen sol­len. Ins­ge­samt hand­le es sich um eine drei­stel­li­ge Zahl an Kon­trol­leu­ren. „Mit die­ser In­ves­ti­ti­on möch­te Face­book da­für sor­gen, dass Mel­dun­gen von In­hal­ten, die ge­gen un­se­re Ge­mein­schafts­stan­dards ver­sto­ßen, noch ef­fek­ti­ver be­ar­bei­tet wer­den kön­nen“, sagt Spre­che­rin Tina Ku­low. Mit an­de­ren hat­te Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Hei­ko Maas (SPD) in der De­bat­te den Auf­bau ei­nes Face­book-Lösch­teams in Deutsch­land ge­for­dert.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2016.