Verschollen in der Südsee

Europa Entwicklungshilfe, Demokratie, Umwelt – der Auswärtige Dienst der EU gibt Milliarden für Hilfsprojekte aus. Selten effektiv, wie ein interner Bericht zeigt.

EU-Au­ßen­be­auf­trag­te Mo­g­her­i­ni: Zum Rap­port bei den Haus­häl­tern

Die Stim­mung war fei­er­lich. An­läss­lich des Eu­ro­pa­tags hat­te der EU-Bot­schaf­ter in Ho­ni­a­ra, Haupt­stadt der Sa­lo­mo­nen, zu ei­nem Emp­fang ge­be­ten. Auch für Gäs­te, de­nen hier in der Süd­see, 15 000 Ki­lo­me­ter von Brüs­sel ent­fernt, das Ver­mächt­nis des gro­ßen Eu­ro­pä­ers Ro­bert Schu­man nicht in al­len Ein­zel­hei­ten ge­läu­fig war, gab es Grund zur Freu­de. Die Be­zie­hun­gen zur pa­zi­fi­schen Re­gi­on „und zu den Sa­lo­mo­nen im Be­son­de­ren“ sei­en von größ­ter Wich­tig­keit für die EU, flö­te­te der Bot­schaf­ter. Trotz der Kri­se in Eu­ro­pa wer­de die EU den In­sel­staat in den nächs­ten Jah­ren mit 60 Mil­lio­nen Euro un­ter­stüt­zen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2016.