„Ich möchte nicht deine Erbin sein“

SPIEGEL-Streitgespräch Die Feministinnen Alice Schwarzer, 73, und Anne Wizorek, 34, diskutieren über den Sexismus muslimischer Einwanderer und die Frage, wer künftig die deutsche Frauenbewegung anführen soll.

Pu­bli­zis­tin Schwar­zer: „Die Mehr­heits­ge­sell­schaft ist ver­arscht wor­den“

Ein kur­zer Hän­de­druck, ein schnel­les Hal­lo, das muss rei­chen zur Be­grü­ßung. Die Da­men hal­ten bis zum Ende des Ge­sprächs eine Arm­län­ge Ab­stand. Schwar­zer ist die Gran­de Dame des Fe­mi­nis­mus, sie stand in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten fast im­mer in der ers­ten Rei­he, wenn die Schlach­ten der Frau­en­be­we­gung ge­schla­gen wur­den. Zu­letzt aber ha­ben ei­ni­ge jun­ge Fe­mi­nis­tin­nen ver­sucht, ihr den Rang ab­zu­lau­fen, al­len vor­an Wi­zo­rek , die im Ja­nu­ar 2013 den Hash­tag #auf­schrei er­fand und da­mit eine De­bat­te über All­tags­se­xis­mus an­stieß. Wi­zo­rek und ihre Mit­strei­te­rin­nen wol­len ei­nen an­de­ren Fe­mi­nis­mus als Schwar­zer, auch das macht das Ver­hält­nis der bei­den so kom­pli­ziert.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2016.