»Ist das jetzt göttlich?«

SPIEGEL-Gespräch Der US-Mathematiker Ken Ono erzählt von kostbaren Aha-Momenten, von seiner Lebensmüdigkeit als junger Forscher – und der Genialität seines übergroßen Vorbilds.

Zahlentheoretiker Ono »Ich verbringe meine Arbeitszeit auf dem Sofa« ROBIN RAYNE NELSON / Der Spiegel

An der Emo­ry Uni­ver­si­ty bei At­lan­ta be­fasst sich Ono, 48, mit der Zah­len­theo­rie. Jetzt ver­öf­fent­lich­te er sei­ne Au­to­bio­gra­fie, in der er schil­dert, wie er jah­re­lang ver­zwei­felt dar­um kämpf­te, von sei­nem Va­ter, dem Ma­the­ma­ti­ker Ta­ka­shi Ono, an­er­kannt zu wer­den. Erst als ihm US-Prä­si­dent Bill Clin­ton im Jahr 2000 den »Pre­si­den­ti­al Ear­ly Ca­re­er Award« zu­sprach, hör­te Ono end­lich je­nen Satz sei­nes Va­ters, nach dem er sich im­mer ge­sehnt hat­te: »Ich bin stolz auf dich.« Trost im Rin­gen mit den An­sprü­chen sei­ner El­tern spen­de­te ihm die le­gen­dä­re Ge­schich­te ei­nes Wun­der­kinds aus In­di­en: Sri­ni­va­sa Ra­ma­nu­jan, der An­fang des vo­ri­gen Jahr­hun­derts vom ar­men Schlu­cker ohne Stu­di­um zu ei­nem der größ­ten Ma­the­ma­ti­ker sei­ner Zeit avan­cier­te.

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