»Ein Arschloch bleiben«

SPIEGEL-Gespräch Auf ein paar Zigaretten und eine Flasche Sancerre mit Michel Houellebecq. Es geht um Frankreich, um Europa. Um den Menschen. Und um Clément, seinen toten Hund.

Dich­ter Hou­el­l­e­becq: »Ich bin eine sucht­an­fäl­li­ge Per­sön­lich­keit«

Hou­el­l­e­becq, 60, ist ein gro­ßer Schrift­stel­ler, in Deutsch­land voll­ends be­rühmt ge­wor­den mit dem Ro­man »Un­ter­wer­fung«. Mi­chel Hou­el­l­e­becq ist auch ein lei­den­schaft­li­cher Fo­to­graf: Im Pa­lais de To­kyo in Pa­ris prä­sen­tiert der Fran­zo­se un­ter dem Mot­to »Le­ben­dig blei­ben« eine Schau sei­ner Vor­stel­lungs­wel­ten – mit über Jahr­zehn­te von ihm ge­mach­ten Fo­tos, In­stal­la­tio­nen, Ar­beits­ge­gen­stän­den, Vi­deo- und Ton­auf­nah­men(*). Und schließ­lich ist Mi­chel Hou­el­l­e­becq zwang­haf­ter Rau­cher. Das Ge­spräch mit ihm fin­det im Büro des Di­rek­tors statt. Weil Hou­el­l­e­becq dort, an­ders als im Re­stau­rant des Pa­lais, rau­chen darf. Auf dem Tisch steht eine Fla­sche Sancer­re, dazu Brot, Käse und Schin­ken.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 25/2016.