Schluss mit Pomp und Prunk

Spanien Die beiden großen Parteien haben das Land heruntergewirtschaftet. Die Wahl in der nächsten Woche könnte eine bunte Koalition an die Macht bringen. Als Vorbild gilt die Stadt Valencia.

Bürgermeisterin Barberá (M.) beim Volksfest: Tiefe Löcher in der Kasse der Metropole MATTHIAS OESTERLE / ZUMA / DPA

Es war je­des Jahr ihr schöns­ter Auf­tritt, wenn sie – im­mer im März – vor dem Feu­er­werks­spek­ta­kel beim Volks­fest vom Rat­haus­bal­kon sprach: Laut­stark wie eine Opern­di­va feu­er­te Rita Bar­berá die ju­beln­den Mas­sen von Ein­hei­mi­schen und Tou­ris­ten un­ten auf dem Platz an. 24-mal. Denn 24 Jah­re lang war Bar­berá Bür­ger­meis­te­rin der Stadt Va­len­cia für die kon­ser­va­ti­ve Volks­par­tei. Mit ih­rer in üp­pi­gen Wel­len wie be­to­niert wir­ken­den Fri­sur war sie die schier all­mäch­ti­ge »Pa­tin« der Stadt.

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