Eins zu einer Million

SPIEGEL-Gespräch Man stirbt viel eher in der Badewanne als bei einem Terrorakt, sagt der englische Risikoforscher David Spiegelhalter. Dennoch haben die Deutschen Angst: vor Anschlägen, vor Veränderungen, vor dem sozialen Abstieg. Warum bloß?

An­schlagsort Pa­ri­ser Café, No­vem­ber 2015

Die Deut­schen ha­ben Angst. Nicht alle, aber vie­le. Es ist eine Angst, die sich nach den An­schlä­gen in Pa­ris oder Brüs­sel in die Köp­fe ge­schli­chen hat; das Ge­fühl, dass die Ein­schlä­ge nä­her kom­men, dass es nur eine Fra­ge der Zeit ist, bis es auch in Deutsch­land pas­siert. Vie­le ver­spü­ren ein Un­be­ha­gen, wenn sich zwei mus­li­misch aus­se­hen­de Män­ner mit in die S-Bahn set­zen. Vie­le bu­chen ih­ren Ur­laub nun in Grie­chen­land oder Bay­ern statt in Ägyp­ten oder der Tür­kei.

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