Es kommen härtere Tage

Gewalt Die Silvesternacht von Köln verschärft den Streit über die Zukunft der deutschen Einwanderungsgesellschaft. Es geht um misslungene Integration, Versäumnisse der Politik, Versagen der Polizei. Merkels pauschale Zuversicht reicht nicht mehr aus.

MARKUS BOEHM / PICTURE ALLIANCE / DPA

Viel ist ge­sche­hen in je­ner Sil­ves­ter­nacht von Köln, un­glaub­lich viel Wi­der­sprüch­li­ches, Hand­fes­tes und Ein­ge­bil­de­tes, Ge­sche­he­nes und Er­dich­te­tes, Be­fürch­te­tes und lan­ge Ge­ahn­tes. Es wur­den, gleich­zei­tig, die Ängs­te von Aus­län­der­freun­den wie von Frem­den­has­sern wahr, von Pe­gi­da-Leu­ten wie von Flücht­lings­hel­fern, von un­be­kann­ten Frau­en wie von Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel. Selbst Do­nald Trump, halb­sei­de­ner An­wär­ter auf eine US-Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur, hielt sich auf Twit­ter für zu­stän­dig: Deutsch­land, trom­pe­te­te er, er­le­be »mas­si­ve An­grif­fe auf sei­ne Be­völ­ke­rung, aus­ge­führt von den Ein­wan­de­rern, die ins Land ge­las­sen wur­den«.

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