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Es gibt keinen zweiten Akt

Der Schauspieler und Schriftsteller Joachim Meyerhoff über Stewart O'Nans neuen Roman
Westlich des Sunset, in der der Amerikaner die Geschichte von Zelda und F. Scott Fitzgerald erzählt.

Le­ser Mey­er­hoff „O'­N­an bleibt un­schein­bar, sei­nen Bü­chern kommt das zu­gu­te“

STE­WART O'N­ANS Ro­ma­ne be­glei­ten mich schon lan­ge, undEn­gel im Schnee habe ich gleich nach sei­nem Er­schei­nen im Jahr 1992 ge­le­sen. Speed Queen ge­hört zu mei­nen Lieb­lings­bü­chern, und ich habe so­gar ein­mal eine Büh­nen­fas­sung er­stellt, dann aber nicht die Zu­stim­mung des Ver­la­ges be­kom­men. Mein Fa­vo­rit ist al­ler­dings ei­nes sei­ner we­ni­ger be­kann­ten Bü­cher. Zir­kus­brand ist die grau­en­voll ex­ak­te, ja akri­bi­sche Schil­de­rung ei­nes ver­hee­ren­den Bran­des im Jah­re 1944 in Hart­fort, Con­nec­ti­cut, bei dem 167 Men­schen ihr Le­ben ver­lo­ren. Die Bil­der, die O'­N­an in die­sem Ro­man her­auf­be­schwört, ha­ben mich nie mehr ver­las­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 18/2016.