Im Unterholz

Affären Die Panama Papers enthüllen, wie tief auch die Bundesdruckerei im Offshore-Dreck steckte. Finanzminister Schäuble war gewarnt – aber mit einem Whistleblower wollte keiner reden.

Mi­nis­ter Schäu­b­le

Natür­lich, so hat man sich das vor­ge­stellt, Russ­land eben. Wla­di­mir Pu­tin be­dient sich und sei­ne Olig­ar­chen-Freun­de. Lässt mit al­ten Kum­peln zig Mil­lio­nen über Brief­kas­ten­fir­men in der Ka­ri­bik ver­si­ckern – das zu­min­dest ist das Bild, wie es nun die Pa­na­ma Pa­pers na­he­le­gen, die ein in­ter­na­tio­na­les Jour­na­lis­ten­team ent­hüllt hat. Und: Der rus­si­sche Staat mit sei­nen Fi­nanz­auf­se­hern müss­te das ei­gent­lich al­les ge­merkt ha­ben, aber na ja: Die woll­ten an­geb­lich nichts se­hen, nichts hö­ren, nichts sa­gen. Nie­mand, der den Mumm hat­te, die Cli­que zu stop­pen.

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