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Uni­on

Ihr letztes Gefecht

Erika Steinbach ist seit Jahrzehnten die größte Provokateurin der deutschen Politik. In der Flüchtlingskrise läuft sie jetzt noch mal zur Hochform auf.
Von Markus Feldenkirchen

Ab­ge­ord­ne­te Stein­bach: „Wir wer­den Schu­he und Strümp­fe ver­lie­ren“

Weil das Abend­land auch an die­sem Don­ners­tag­nach­mit­tag akut be­droht ist, sagt Eri­ka Stein­bach rasch ihr Lieb­lings­ge­dicht auf, die „Wün­schel­ru­te“ von Jo­seph von Ei­chen­dorff. Sie sitzt im Re­stau­rant Haus Ron­ne­burg in Frank­furt-Pre­unges­heim, ei­nem Lo­kal mit deut­scher und kroa­ti­scher Kü­che, und wäh­rend aus den Laut­spre­chern Dra­fi Deut­scher krächzt – ein eher neu­zeit­li­cher Ver­tre­ter der abend­län­di­schen Kul­tur –, hebt Stein­bach den Kopf und blickt an­däch­tig ins Nichts.

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