»Das schaut ganz Deutschland«

Lobbyismus Eine PR-Gruppe um den letzten DDR-Regierungschef Lothar de Maizière orchestrierte in Berlin eine Kampagne für die Freilassung der ukrainischen Politikerin Julija Tymoschenko.

Po­li­ti­ke­rin Ty­mo­schen­ko (r.) mit Toch­ter Je­w­he­ni­ja: »Mei­ne Mut­ter stirbt, wenn ihr kei­ner hilft«

Im De­zem­ber 2011 war Ju­li­ja Ty­mo­schen­ko tie­fer ge­fal­len als je­mals zu­vor in ih­rer Kar­rie­re. Seit Mo­na­ten saß die ehe­ma­li­ge ukrai­ni­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin im Ge­fäng­nis. Ein Rü­cken­lei­den mach­te ihr zu schaf­fen. Trotz­dem trieb die ukrai­ni­sche Jus­tiz die Er­mitt­lun­gen ge­gen Ty­mo­schen­ko vor­an. Ge­ra­de erst hat­te ein Ge­richt sie zu sie­ben Jah­ren Haft we­gen an­geb­li­chen Amts­miss­brauchs ver­ur­teilt. Nun droh­te das nächs­te Ver­fah­ren, we­gen Steu­er­hin­ter­zie­hung.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 52/2015.