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Mi­nis­ter Ga­bri­el in Gos­lar

Kar­rie­ren

Und der Mor­gen grüßt schon

Flüchtlinge, Terroristen, Syrienkrieg, TTIP. Stündlich verändert sich die Lage. Das müsste Sigmar Gabriel entgegenkommen, sein Leben hat ihn auf Krisen vorbereitet. Aber kann ein Politiker die Welt und gleichzeitig die SPD retten?
Von Alexander Osang

Wer am Vor­mit­tag des 1. Ad­vent zwi­schen dem Ers­ten und dem Zwei­ten Deut­schen Fern­se­hen hin- und her­schal­tet, sieht zwei­mal Sig­mar Ga­bri­el, bei­de Male in leicht über­sinn­li­chen Zu­sam­men­hän­gen. Im ZDF ist er in der Sen­dung des Fern­seh-Evan­ge­lis­ten Pe­ter Hah­ne zu se­hen. In der ARD steht er in der Markt­kir­che von Han­no­ver und singt „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Die Pe­ter-Hah­ne-Sen­dung wur­de auf­ge­zeich­net, der Fern­seh­got­tes­dienst in Han­no­ver aber ist live.

Ga­bri­el ist am Mor­gen aus sei­nem Hei­mat­ort Gos­lar her­über­ge­fah­ren, um eine Gruß­bot­schaft für die dies­jäh­ri­ge Spen­den­ak­ti­on von „Brot für die Welt“ zu ver­le­sen. Ga­bri­el passt gut in die Kir­che, weil sei­ne Re­den oft an Pre­dig­ten er­in­nern. Er hat die Stim­me, und er hat den Soul. Ga­bri­el be­rich­tet von den Sor­gen der Deut­schen, von den Sor­gen der Welt, von Flücht­lin­gen und So­li­da­ri­tät. „Das passt gut zum Ad­vent: Es ist eine Zeit des War­tens und der Hoff­nung.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 50/2015.