Zensur ver­bindet

Global Village Warum sich ein Grieche wegen seiner Installationen mit Plastikfiguren den Zorn von Playmobil zugezogen hat

Zum ers­ten Mal nahm Ni­kos Pa­pa­do­pou­los die bun­ten Kunst­stoff­fi­gu­ren in die Hand, als sein Sohn Gi­an­nis an­dert­halb Jah­re alt war. Er bau­te mit Play­mo­bil ein Schlaf­zim­mer, in dem ein Kind zwi­schen den El­tern im Bett lag, wie zu Hau­se. Sein Sohn freu­te sich, und der Va­ter hat­te ei­nen Ein­fall. Das ist jetzt über zwei Jah­re her, und ge­spielt wird mit den Plas­tik­männ­chen im Haus von Fa­mi­lie Pa­pa­do­pou­los seit­dem prak­tisch nicht mehr. »Play­mo­bil ist Kunst«, wirbt der deut­sche Her­stel­ler, man kön­ne da­mit »die Welt im Klei­nen nach­bau­en und er­le­ben«. Pa­pa­do­pou­los nimmt das wört­lich.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2015.