Das Abenteuer Gewalt

Terrorismus Die Anschläge von Paris markieren eine Zäsur. Der »Islamische Staat« griff an 13/11 erstmals mitten in einer europäischen Hauptstadt an. Auch in Zukunft wollen westliche Dschihadisten den Krieg aus Syrien zurück in die alte Heimat tragen.

IS-Kämp­fer Abaaoud im Fe­bru­ar 2014 in Sy­ri­en

In je­ner Pa­ri­ser Nacht des Schre­ckens, in der 130 Men­schen durch dschi­ha­dis­ti­sche At­ten­tä­ter ster­ben, ge­schieht um 22.28 Uhr et­was Un­heim­li­ches. Die Er­mitt­ler soll­ten sich des­sen al­ler­dings erst sehr viel spä­ter be­wusst wer­den. Am obe­ren Teil des Bou­le­vard Vol­taire, wo sich der Kon­zert­saal Bat­a­clan be­fin­det, sind zu die­ser Zeit drei At­ten­tä­ter da­bei, Men­schen mit ih­ren Ka­lasch­ni­kows nie­der­zu­schie­ßen und sich mit der ein­tref­fen­den Po­li­zei ein Feu­er­ge­fecht zu lie­fern. Am un­te­ren Ende der Stra­ße, an der Me­tro­sta­ti­on Na­ti­on, steigt da ein Mann aus dem Un­ter­grund. Es ist Ab­del­ha­mid Abaaoud, der mut­maß­li­che An­füh­rer der At­ten­tä­ter.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2015.