Die Löwen-Nummer

Prozesse Mithilfe gewagter Finanztricks wollte die kleine Firma Porsche den großen Volkswagen-Konzern schlucken. Das ging schief. Nun stehen die verantwortlichen Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter vor Gericht. Eine Rekonstruktion.

Por­sche-Ma­na­ger Wie­de­king, Här­ter, Auf­sichts­rat Por­sche auf der Haupt­ver­samm­lung am 30. Ja­nu­ar 2009

Es be­ginnt da­mit, dass Por­sche gleich-zei­tig zu viel und zu we­nig Geld hat. Drei Mil­li­ar­den Euro lie­gen An­fang 2005 auf den Kon­ten, und Fir­men­chef Wen­de­lin Wie­de­king will sie un­gern an die Ak­tio­nä­re aus­schüt­ten. War­um soll er die Fa­mi­li­en Por­sche und Piëch noch rei­cher ma­chen? An­de­rer­seits sind drei Mil­li­ar­den zu we­nig, um auf Dau­er die In­ves­ti­tio­nen für neue Mo­del­le und Mo­to­ren fi­nan­zie­ren zu kön­nen. Wie­de­king will bei­de Pro­ble­me mit ei­nem Schlag lö­sen, und dann hat er eine Idee.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 43/2015.