Almania, inschallah

Migration Mehr als vier Millionen Syrer leben in Jordanien, im Libanon und in der Türkei. Doch dort sind sie immer weniger erwünscht, es gibt kaum noch Hilfe. Wer kann, bricht nach Europa auf.

Wirt­schafts­mi­nis­ter Ga­bri­el im La­ger Saa­ta­ri »Es gibt kei­ne Chan­ce, hier am Le­ben zu blei­ben«

Sig­mar Ga­bri­el trägt eine ver­spie­gel­te Son­nen­bril­le, er ist für ein paar Stun­den im Flücht­lings­la­ger Saa­ta­ri ein­ge­schwebt, im Nor­den Jor­da­ni­ens. Er be­sucht eine Schu­le, eine Kran­ken­sta­ti­on, ei­nen Su­per­markt und eine Fa­mi­lie, de­ren Sohn bei­de Bei­ne ver­lo­ren hat, ein Auge und vier Fin­ger. Er sieht den trau­ma­ti­sier­ten Bru­der, den ver­letz­ten Va­ter, der nicht mehr ar­bei­ten kann. Als Ga­bri­el nach der Be­geg­nung et­was sa­gen will, bricht sei­ne Stim­me. »Man muss man­chen hel­fen, hier raus­zu­kom­men«, sagt er. »Es gibt kei­ne Chan­ce für sie, hier am Le­ben zu blei­ben.«

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