Abschwel­lender Bocksgesang

Fortschritt Es geht nicht nur um Flüchtlinge, es geht darum, in welchem Land wir leben wollen. Eine Liebeserklärung an alle Gutmenschen, die Deutschland nicht den Ängstlichen, Zynikern und trüben Tassen überlassen wollen.
Von Cordt Schnibben

Na­mens­schil­der von Hel­fern am Ein­gangs­tor zur Ham­bur­ger Mes­se­hal­le B7: »Ech­te Pa­trio­ten ge­ben Deutsch­kur­se«

Am Ende der schwarz-rot-gol­de­nen Wo­chen des Will­kom­mens stand ein Bun­des­in­nen­mi­nis­ter vor ei­nem Mi­kro­fon, klein, ge­bückt, klein­laut, und sag­te, wir ma­chen die Gren­ze dicht. »Die gro­ße Hilfs­be­reit­schaft, die Deutsch­land in den letz­ten Wo­chen ge­zeigt hat«, sag­te der Mi­nis­ter, »ins­be­son­de­re mit den vie­len Tau­sen­den eh­ren­amt­li­chen Mit­ar­bei­tern, die­se Hilfs­be­reit­schaft darf nicht über­stra­pa­ziert wer­den.« Fra­gen wa­ren nicht er­laubt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 39/2015.