Das neue Deutschland

Migration 800 000 Flüchtlinge könnten in diesem Jahr in die Republik kommen, und der Zustrom wird nicht abreißen. Die Menschen sind eine Belastung, aber auch eine Chance: Sie zwingen das Land, weltoffener zu werden, großzügiger – und ein bisschen chaotisch.

Asyl­be­wer­ber an der zen­tra­len Auf­nah­me­stel­le in Ber­lin-Moa­bit

Wut liegt in der Luft. An­ge­la Mer­kel ist nach Hei­denau ge­kom­men, und die Bür­ger ste­hen Spa­lier, aber es ist kein freund­li­cher Emp­fang, den sie der Kanz­le­rin be­rei­ten, es ist ein Spa­lier des Has­ses. »Volks­ver­rä­te­rin«, ru­fen ei­ni­ge, »Wir sind das Pack« an­de­re. Es ist der Stolz der Dum­men. Als die Kanz­le­rin in dem ehe­ma­li­gen Bau­markt ver­schwun­den ist, in dem 400 Flücht­lin­ge Platz ge­fun­den ha­ben, dis­ku­tie­ren hin­ter der Ab­sper­rung die Bür­ger der säch­si­schen Klein­stadt über die Men­schen, die in ih­rem Ort eine vor­über­ge­hen­de Zu­flucht ge­fun­den ha­ben.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 36/2015.