Gute Reise

Asyl Die Deutschen klagten ständig, dass Italien bei vielen Flüchtlingen keine Fingerabdrücke speichert. Jetzt machen sie es in Tausenden Fällen genauso.

Flücht­lin­ge am Bahn­hof Ro­sen­heim: Ers­ter vier­stel­li­ger Tag in der Ge­schich­te der Bun­des­po­li­zei

Herr­schafts­zei­ten, die­se Ita­lie­ner! Wenn es ein Land gab, auf das deut­sche Po­li­ti­ker in der Asyl­de­bat­te wü­tend mit dem Fin­ger zeig­ten, dann Ita­li­en. Wie die Ita­lie­ner mit ih­ren Flücht­lin­gen um­gin­gen, er­schien den Deut­schen ziem­lich läs­sig, ge­nau­er ge­sagt: un­zu­läs­sig. Die Fin­ger zeig­ten auf ita­lie­ni­sche Gren­zer, die all die Boat­peop­le quer durch Ita­li­en nach Nor­den zie­hen lie­ßen, ohne dass ei­ner ab­spei­chern woll­te, wer da kam und ging. Kei­ne Fo­tos, kei­ne Fin­ger­ab­drü­cke.

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