Kar­rie­re­knick zu zweit

Buchkritik Kristine Bilkau schickt in ihrem Debütroman »Die Glücklichen« eine hippe Kleinfamilie in den sozialen Abstieg.

Als sie das Kin­der­zim­mer neu streicht, ent­deckt die Hel­din die­ses Buchs in ih­rer Woh­nung, die ir­gend­wo in ei­nem bei jun­gen Men­schen be­lieb­ten Alt­bau­vier­tel liegt, ei­nen ver­ges­se­nen Tre­sor, der hin­ter der Ta­pe­te ver­bor­gen war. Die Tre­sor­tür lässt sich nicht öff­nen, weil nir­gends ein Schlüs­sel zu fin­den ist. Rund um das Schlüs­sel­loch sieht man des­halb »vie­le zer­schramm­te Lö­cher, dicht ne­ben­ein­an­der, wie von ei­ner Bohr­ma­schi­ne«, Spu­ren von ge­schei­ter­ten Tre­sor­kna­ckern, »die es of­fen­bar nur halb durch die Me­tall­schicht ge­schafft ha­ben«. Die Hel­din staunt und »spürt eine lei­se Auf­re­gung«.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 16/2015.