Der Unsicht­bare

Eine Meldung und ihre Geschichte Warum ein Obdachloser erst eingesperrt werden musste, um Beachtung zu finden

Wenn er geht, geht er lang­sam. Er macht im­mer wie­der Pau­sen, setzt die Tra­ge­ta­sche ab mit sei­nem Be­sitz: Ho­sen, Pull­over, wei­te­re Plas­tik­tü­ten, Bröt­chen, Schnaps­fla­schen. Sei­nen Schlaf­sack trock­net er ir­gend­wo drau­ßen, heim­lich, auf ei­nem Busch. Marek Bi­niek ist ob­dach­los, er lebt am Dort­mun­der Haupt­bahn­hof, wo ihn lan­ge nie­mand wirk­lich be­merkt hat­te, er war wie un­sicht­bar.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 16/2015.