Zum Vergessen

Zeitgeschichte Eine neue Biografie untersucht das Leben Helmut Schmidts im »Dritten Reich«. War der Altkanzler einst Nazi, oder hat er nur ein schlechtes Gedächtnis?

Wehr­macht­sol­dat Schmidt 1940: »Was ich noch sa­gen woll­te«

Der jun­ge Luft­waf­fen­of­fi­zier war of­fen­kun­dig be­gabt. Sein Vor­ge­setz­ter at­tes­tier­te ihm am 1. Fe­bru­ar 1942 »Or­ga­ni­sa­ti­ons­ta­lent«, das »Sich­durch­set­zen in schwie­ri­gen La­gen«, »gute dienst­li­che Leis­tun­gen«. Der 23-jäh­ri­ge Ham­bur­ger nei­ge zwar zu »vor­lau­tem Ver­hal­ten«, habe aber ei­nen »ge­ra­den Cha­rak­ter«. Und auch ideo­lo­gisch sei er fest ver­an­kert: »Steht auf dem Bo­den der nat.soz. (na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen -Red.) Welt­an­schau­ung und ver­steht es, die­ses Ge­dan­ken­gut wei­ter­zu­ge­ben.«

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2014.