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BOU­LE­VARD

Servus

Die Münchner „Abendzeitung“, 1948 gegründet, stirbt. Warum? Von Klaus Brinkbäumer

1 Ko­lum­nist Grae­ter mit Schau­spie­ler Ro­ger Moo­re 2 Her­aus­ge­be­rin Fried­mann 3 Grae­ter 4 Münch­ner Idol Lo­thar Mat­thä­us, da­ma­li­ge Ehe­frau Sil­via 5 Kri­ti­ke­rin Pon­kie 6 Fried­mann (r.) mit Schau­spie­le­rin­nen Cor­nell Bor­chers, Hed­da Hop­per 7 Münch­ner So­cie­ty: Ralf Lü­ders, Bar­ba­ra Va­len­tin, Ja­mes Gra­ser, Kai Fi­scher 8 Fried­mann mit Schau­spie­lern Joa­chim Fuchs­ber­ger, Sieg­fried Lo­witz 9 Au­tor Som­mer mit Po­li­ti­ke­rin Hil­de­gard Hamm-Brü­cher 10 Chef­re­dak­teur Ma­kow­sky 11 Grae­ter mit Schau­spie­le­rin Chris­ti­ne Kauf­mann und de­ren Ver­lob­tem Fritz De­chert

Erin­ne­run­gen. Es flog ein Schlüs­sel­bund durch den rund 20 Me­ter lan­gen Raum, wenn dem Res­sort­lei­ter Ur­ban ein Ein­stieg nicht pass­te. Stell­ver­tre­ter Lehr­ber­ger schimpf­te die Vo­lon­tä­rin aus: „Madl, du lernst es nie.“ Mit­tags Le­ber­käs­sem­meln. Von drau­ßen, vom Ma­ri­en­platz her, das Glo­cken­spiel. Bo­ris Be­cker und Uli Ho­en­eß rie­fen an, zu­fäl­li­ger­wei­se gleich­zei­tig, und am ei­nen Te­le­fon be­ru­hig­te der Ten­nis-Re­por­ter Lüben­off sei­nen Be­cker: „Du bist viel bes­ser als der Agas­si.“ Ei­nen Schreib­tisch wei­ter zog der Fuß­ball-Ko­lum­nist Hil­de­brandt, Vor­na­me Bernd, der klei­ne, aber nicht we­ni­ger lus­ti­ge Bru­der des gro­ßen Die­ter, an der Zi­gar­re und er­klär­te sei­nem Lieb­lings­feind Ho­en­eß: „Wenn du ein Welt­ver­ein wer­den willst, dann sei nicht so emp­find­lich. Ser­vus, Uli.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 11/2014.