Erdogans Endspiel

TÜRKEI Eine Korruptionsaffäre weitet sich zur Staatskrise aus - die Regierungspartei ist gespalten und die politische Zukunft des despotisch regierenden Premiers in Gefahr.

Pre­mier Er­do­gan vor ei­nem Bild des Staats­grün­ders Ata­türk: Eine »Ban­de«, die es dar­auf ab­ge­se­hen habe, der Tür­kei zu scha­den

Der Is­tan­bu­ler Staats­an­walt Ze­ke­riya Öz er­mit­tel­te ge­gen die Eli­te des Lan­des, ge­gen die Un­be­rühr­ba­ren: Po­li­ti­ker, Jour­na­lis­ten, An­wäl­te und Ge­ne­rä­le. Öz war der wich­tigs­te Straf­ver­fol­ger un­ter Pre­mier Re­cep Tay­yip Er­do­gan, er half die­sem, ge­gen das »Er­ge­ne­kon« ge­nann­te Netz­werk vor­zu­ge­hen, des­sen Mit­glie­der an­geb­lich ei­nen Putsch ge­gen die Re­gie­rung vor­be­rei­te­ten. Nur we­ni­ge Mo­na­te nach Ende des fünf Jah­re dau­ern­den Pro­zes­ses hat sich Öz nun ge­gen sei­nen eins­ti­gen För­de­rer ge­wen­det.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2014.