Die Würde ist antastbar

BÜRGERRECHTE Warum der Terrorismus über die Demokratie entscheidet

Haben Sie das »Kanz­ler­du­ell« ge­se­hen, das auf al­len Ka­nä­len zum Hö­he­punkt des Wahl­kampfs er­klärt wur­de? Ste­fan Raab frag­te Peer Stein­brück dort im­mer wie­der, ob die Kanz­le­rin ih­ren Amts­eid ver­let­ze, weil sie zu we­nig ge­gen die Ab­hör­an­grif­fe der NSA un­ter­neh­me. Ver­säum­te sie es, Scha­den vom deut­schen Volk ab­zu­wen­den? Stein­brücks Ant­wort blieb merk­wür­dig schwam­mig: »Frau Mer­kel hat ih­ren Amts­eid wahr­zu­neh­men.« Es war rich­tig, die Fra­ge zu stel­len, sie streift die Ober­flä­che ei­nes grund­sätz­li­chen Pro­blems: des Rechts­bruchs un­se­rer ei­ge­nen Re­gie­run­gen. Un­se­re Frei­heit wird im Na­men der Si­cher­heit ge­op­fert. Aber wir le­ben in ei­ner De­mo­kra­tie, wir kön­nen das än­dern. Die Fra­ge ist, ob wir das wol­len.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 38/2013.