Auf schmalem Grat

Die Sanktionen zwingen Iran in die Knie - der neue Präsident Hassan Rohani will den Durchbruch im Atomstreit.

Prä­si­dent Ro­ha­ni, Jour­na­lis­ten im Au­gust in Te­he­ran: »Mu­ti­ge Schrit­te«

Nichts an­de­res, nicht ein­mal das sy­ri­sche Che­mie­waf­fen­ar­se­nal, macht dem Wes­ten und Is­ra­el so gro­ße Sor­gen wie die Nu­kle­ar­an­la­gen Irans, wie Na­tans, Is­fa­han oder Fordo. Letz­te­re gilt als be­son­ders ge­fähr­lich: Nahe der hei­li­gen Stadt Ghom rei­chern Wis­sen­schaft­ler un­ter der Erd­ober­flä­che mit der­zeit 696 Zen­tri­fu­gen Uran auf 20 Pro­zent an. Da­nach ist es nur noch ein re­la­tiv klei­ner Schritt - bis zu dem Stoff, aus dem die Bom­ben sind. Fordo, erst Ende 2011 in Be­trieb ge­nom­men, gilt als mo­derns­ter Teil des ira­ni­schen Atom­pro­gramms, von dem die Welt trotz al­ler De­men­tis aus Te­he­ran an­nimmt, es die­ne der Be­schaf­fung der ul­ti­ma­ti­ven Waf­fe. Und Fordo gilt als fast un­zer­stör­bar: Selbst bun­ker­bre­chen­de Bom­ben könn­ten die An­la­ge kaum aus­schal­ten, die Kas­ka­den lie­gen in 70 Me­ter Tie­fe.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 38/2013.