»Kollektiver Blutrausch«

SPIEGEL-GESPRÄCH Jörg und Miriam Kachelmann rechnen ab - mit Polizei, Justiz, Medien und der ihrer Ansicht nach schärfsten Waffe heutiger Frauen: deren Opferrolle.

Ehe­paar Ka­chel­mann: »Ich war nie ge­walt­tä­tig«

Es war der wohl spek­ta­ku­lärs­te Pro­zess der ver­gan­ge­nen Jah­re: Im März 2010 wur­de TV-Mo­dera­tor Jörg Ka­chel­mann ver­haf­tet. Der Vor­wurf: Er soll eine Ex-Freun­din bru­tal ver­ge­wal­tigt ha­ben. Nach 132 Ta­gen in Un­ter­su­chungs­haft kam er zwar frei, aber die Schlamm­schlacht be­gann da­mit erst rich­tig. Ende Mai 2011, nach 44 Ver­hand­lungs­ta­gen, wur­de er frei­ge­spro­chen. Die Haupt­be­las­tungs­zeu­gin Clau­dia D. hat­te sich im Lau­fe des Ver­fah­rens in Wi­der­sprü­che und Lü­gen ver­strickt. Das Mann­hei­mer Land­ge­richt ur­teil­te ver­knif­fen, man kön­ne am Ende nicht be­wei­sen, wer die Wahr­heit sage. Nun zieht Ka­chel­mann, 54, ge­mein­sam mit sei­ner Frau Mi­ri­am, 26, in ei­nem Buch Bi­lanz(*1).

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