Blitze statt Glühwürmchen

LITERATUR Hundert Jahre nach dem Tod des damals weltberühmten amerikanischen Großschriftstellers Mark Twain ist endlich seine Autobiografie erschienen. Er wollte es genau so.

Au­tor Twain um 1903: »Alle ver­nünf­ti­gen Mei­nungs­äu­ße­run­gen müs­sen aus­ge­las­sen wer­den«

So kön­nen wir ihn uns vor­stel­len, weiß­haa­rig, schnauz­bär­tig, er­schöpft und oft im Bett, aber mit die­bi­schem Ver­gnü­gen, mit Me­lan­cho­lie und viel Groll zu sei­ner Ste­no­gra­fin ge­neigt. Sei­ne Welt­tour­nee war ein ein­zi­ger ge­sund­heits­zer­mür­ben­der Tri­umph­zug - er wur­de in Bom­bay auf der Stra­ße er­kannt - und spiel­te ge­nug Geld ein, um alle sei­ne Schul­den zu be­glei­chen, die er als Rock­star der Li­te­ra­tur und glück­lo­ser Er­fin­der und Vor­trags­künst­ler mit Nei­gung zu Lu­xus an­ge­häuft hat­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 39/2012.