Vier Raten für Spanien

Spa­ni­sche Bank

Das Hilfs­pro­gramm des eu­ro­päi­schen Ret­tungs­schirms EFSF für spa­ni­sche Ban­ken über hun­dert Mil­li­ar­den Euro soll in vier Tran­chen aus­ge­zahlt wer­den. Das sieht ein ver­trau­li­cher Vor­schlag der EFSF-Füh­rung vor. Da­nach soll die ers­te Rate über 30 Mil­li­ar­den Euro be­reits Ende Juli flie­ßen. Zwei Drit­tel da­von ste­hen für Ei­gen­ka­pi­tal­sprit­zen an not­lei­den­de Kre­dit­in­sti­tu­te zur Ver­fü­gung, falls die­se kurz­fris­tig ge­braucht wer­den. Die rest­li­chen zehn Mil­li­ar­den Euro die­nen als »lang­fris­ti­ger Si­cher­heits­puf­fer«, wie es in dem Pa­pier heißt. Die zwei­te Tran­che ist für Mit­te No­vem­ber vor­ge­se­hen und um­fasst zu­sätz­li­che 15 Mil­li­ar­den Euro. Ende De­zem­ber 2012 und Ende Juni 2013 sol­len je­weils noch ein­mal 15 Mil­li­ar­den Euro fäl­lig wer­den. Für Ende No­vem­ber ist zu­dem die Grün­dung ei­ner Bad Bank für »pro­ble­ma­ti­sche Pa­pie­re« vor­ge­se­hen. Die­se In­sti­tu­ti­on soll mit ei­nem Ka­pi­tal von bis zu 25 Mil­li­ar­den Euro aus­ge­stat­tet wer­den. Das Hilfs­pro­gramm für Spa­ni­en hat eine Lauf­zeit bis ma­xi­mal 2028. Die Hil­fen sol­len laut der Vor­la­ge nicht auf die Staats­schuld des Lan­des an­ge­rech­net wer­den, da­mit »Spa­ni­en wei­ter Zu­gang zum Fi­nanz­markt hat«.

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