Römische Ruinen

HOCHSTAPLER Ein junger italienischer Architekt wird in internationalen Magazinen für seine Bauwerke gerühmt. Das war verfrüht. Die Geschichte einer beinahe gelungenen Inszenierung.

Ar­chi­tekt Car­dil­lo

Als Fe­lix Krull jung war, dach­te er lan­ge dar­über nach, ob er die Welt klein oder groß se­hen sol­le. Sei­ner »Na­tur ge­mäß« habe er dann in sei­nem spä­te­ren Le­ben »die Welt für eine gro­ße und un­end­lich ver­lo­cken­de Er­schei­nung ge­ach­tet«. Er wur­de der glück­lichs­te Hoch­stap­ler der Li­te­ra­tur­ge­schich­te. Tho­mas Manns Ro­man »Die Be­kennt­nis­se des Hoch­stap­lers Fe­lix Krull« ist auch eine Per­si­fla­ge auf das Künst­ler­tum. Denn der Künst­ler, so dach­te Mann, ist stets auch ein Auf­schnei­der. Sein Ta­lent - erst mal nur eine Be­haup­tung.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 27/2012.