»Schriftlich erarbeitet«

ALTER Alt-Bundespräsident Walter Scheel war zuletzt in der Presse präsent wie lange nicht. Doch viele seiner Äußerungen werden dem greisen Politiker offenbar in den Mund gelegt.

FDP-Eh­ren­vor­sit­zen­der Scheel am 6. Sep­tem­ber 2011 in sei­nem Büro

Kein Po­li­ti­ker wirft gern den ers­ten Stein auf ei­nen Bun­des­prä­si­den­ten, schon gar nicht ei­ner, der selbst ein­mal die­ses Amt in­ne­hat­te. Umso mehr er­staun­te, dass im ver­gan­ge­nen De­zem­ber - nur we­ni­ge Tage nach­dem die ers­ten Vor­wür­fe ge­gen Chris­ti­an Wul­ff we­gen des­sen Haus­kre­dit laut ge­wor­den wa­ren - ei­ner sei­ner Vor­gän­ger mah­nen­de Wor­te fand: »Sit­ten und Ge­bräu­che«, so wur­de Wal­ter Scheel, 92, von »Bild am Sonn­tag« zi­tiert, hät­ten sich seit Grün­dung der Bun­des­re­pu­blik »lei­der auch in der Po­li­tik sehr ge­än­dert«; er sei des­halb »be­sorgt um das Amt des Bun­des­prä­si­den­ten«.

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