Bildts Ärger mit Block 5A

Flücht­lin­ge im Süd­su­dan

Außen­mi­nis­ter Carl Bildt, 61, wird von sei­ner Ver­gan­gen­heit als Auf­sichts­rat der schwe­di­schen Öl- und Gas­för­der­ge­sell­schaft Lun­din ein­ge­holt. Die Staats­an­walt­schaft in Stock­holm er­mit­telt ge­gen den En­er­gie­kon­zern und sei­ne Ver­tre­ter we­gen »des Ver­dachts des Ver­sto­ßes ge­gen das Völ­ker­recht« im Süd­su­dan, wo zwi­schen 1997 und 2003 im Zu­sam­men­hang mit Ölboh­run­gen von Lun­din und drei­er Part­ner­un­ter­neh­men 160 000 Men­schen ge­walt­sam ver­trie­ben und 12 000 ge­tö­tet wor­den sein sol­len. Die Ju­ris­ten der Son­der­kam­mer für in­ter­na­tio­na­le Fäl­le ge­hen der Fra­ge nach, »ob schwe­di­sche In­ter­es­sen die­se kri­mi­nel­len Vor­fäl­le be­ein­flusst ha­ben«, sagt Staats­an­walt Ma­gnus El­ving.

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