Irrgärten der Unterwelt

ARCHÄOLOGIE In Bayern ziehen sich über 700 „Erdställe“ durch den Boden - unterirdische Geheimgänge, deren Sinn niemand versteht. Waren es Seelengräber? Oder Gefängnisse für Dämonen? Archäologen erkunden die rund tausend Jahre alten Gewölbe, um ihren Ursprung zu enträtseln.

For­scher Ahl­born, Mit­ter­mül­ler im Erd­stall Do­blberg

Bar­fuß stapft Bea­te Greit­han­ner die saf­ti­gen Wie­sen des Do­blbergs em­por. Im Hin­ter­grund strah­len schnee­be­deck­te Al­pen­gip­fel. Die Bäue­rin zeigt auf ein Loch in der Erde. „Hier hat die Kuh ge­grast“, sagt sie, „plötz­lich brach sie bis zur Hüf­te ein.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 29/2011.