Das Ringen mit einem Phantom

ZEITGESCHICHTE Die Terroristin Susanne Albrecht war 1977 an dem RAF-Mord an Jürgen Ponto beteiligt. Damit begann auch eine Tragödie zweier ehemals befreundeter Familien. Nun verarbeiten die Schwester der Täterin und die Tochter des Opfers dieses Trauma gemeinsam in einem Buch.

Ter­ro­ris­tin Su­san­ne Al­brecht (Po­li­zei­fo­to von 1977)

Noch ein­mal ist Co­rin­na Pon­to hin­ge­fah­ren zu die­sem Ort. Es war vor ein paar Wo­chen, sie woll­te sich den Pro­zess ge­gen Ve­re­na Be­cker an­se­hen, die an­ge­klagt ist, 1977 am An­schlag auf den Ge­ne­ral­bun­des­an­walt Sieg­fried Bu­back und sei­ne Be­glei­ter be­tei­ligt ge­we­sen zu sein. Co­rin­na Pon­to war er­staunt, dass es die­sen Ort über­haupt noch gibt. Wie die ver­ges­se­ne Ku­lis­se aus ei­nem der RAF-Fil­me liegt das Ge­fäng­nis da auf ei­nem Feld am Ende der Ort­schaft Stamm­heim, wie ein Mahn­mal für das Rin­gen ei­nes Staa­tes mit dem Ter­ror.

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