Offen für Qualen

GESCHICHTE Ein Bielefelder Forscher hat das mittelalterliche Strafrecht untersucht. Grausame Hinrichtungen sollten auch dem Seelenheil des Verurteilten dienen.

Kör­per­stra­fen im 16. Jahr­hun­dert(*2): Mil­de­rer Blick auf die Ver­gan­gen­heit

Zu al­len Zei­ten hät­te Pe­ter Nirsch als Bes­tie ge­gol­ten. Wäh­rend er Deutsch­land Rich­tung Sü­den durch­wan­der­te, schnitt er un­ter­wegs mit Vor­lie­be schwan­ge­ren Frau­en die Kin­der aus dem Bauch. Über 500 Men­schen met­zel­te Nirsch hin, ehe er, im Sep­tem­ber 1581, nahe Nürn­berg ge­fasst wur­de.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 43/2010.