Der Wutbürger

Essay Stuttgart 21 und Sarrazin-Debatte: Warum die Deutschen so viel protestieren Von Dirk Kurbjuweit

Stutt­gar­ter de­mons­trie­ren ge­gen den neu­en Bahn­hof

Eine neue Ge­stalt macht sich wich­tig in der deut­schen Ge­sell­schaft: Das ist der Wut­bür­ger. Er bricht mit der bür­ger­li­chen Tra­di­ti­on, dass zur po­li­ti­schen Mit­te auch eine in­ne­re Mit­te ge­hört, also Ge­las­sen­heit, Con­ten­an­ce. Der Wut­bür­ger buht, schreit, hasst. Er ist kon­ser­va­tiv, wohl­ha­bend und nicht mehr jung. Frü­her war er staats­tra­gend, jetzt ist er zu­tiefst em­pört über die Po­li­ti­ker. Er zeigt sich bei Ver­an­stal­tun­gen mit Thi­lo Sar­ra­zin und bei De­mons­tra­tio­nen ge­gen das Bahn­hofs­pro­jekt Stutt­gart 21.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 41/2010.