Das Rätsel von Osch

KIRGISIEN Mindestens 2000 Menschen kamen im Juni bei Unruhen um, seither herrschen Gewalt und Rechtlosigkeit. Jetzt soll Kirgisien die erste parlamentarische Republik Zentralasiens werden - Amerikaner, Russen und die Nachbarstaaten warnen.
Von Erich Follath und Christian Neef

Vor den Pogromen geflüchtete Usbeken aus Osch am 12. Juni:

Se­hen Sie hier: »Bei der Po­li­zei nah­men sie nicht mal den Hö­rer ab«

ZEN­TRAL­ASI­EN (1) Der Pa­mir, der Hin­du­kusch und das Tians­h­an­ge­bir­ge, die Strö­me Syr-Dar­ja und Amu-Dar­ja be­gren­zen ein Ge­biet, in dem die Welt­re­li­gio­nen Is­lam und Chris­ten­tum auf­ein­an­der­prall­ten, die As­tro­no­mie blüh­te, her­vor­ra­gen­de Ärzte lehr­ten. Zen­tral­asi­en ist ei­ner der ewi­gen Brenn­punk­te der Welt­ge­schich­te: Dar­ei­os I. und Alex­an­der der Gro­ße, Dschin­gis Khan und Tamer­lan hin­ter­lie­ßen hier ihre Spu­ren. Herr­scher, auf die spä­ter die bri­ti­schen und rus­si­schen Ko­lo­ni­al­mäch­te folg­ten, an­ge­tre­ten zum »Gre­at Game«, dem er­bit­ter­ten Kampf um Bo­den­schät­ze und stra­te­gi­sche Ba­sen.

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