Der Pate von der Saar

SAARLAND Als gewiefter Unternehmer und Strippenzieher hat es ein FDP-Mann bis in die Führung der Jamaika-Koalition geschafft. Nun stellt ihn die Opposition unter scharfe Beobachtung.

Zehn Jah­re lang hat­te Pe­ter Mül­ler (CDU) ein fei­nes Le­ben, als Al­lein­re­gent des klei­nen Saar­lands. Seit zehn Wo­chen muss er char­mie­ren, aus­lo­ten, Kom­pro­mis­se fin­den, als Chef des ers­ten Lan­des-Bünd­nis­ses von Schwar­zen, Gel­ben und Grü­nen. Das Gre­mi­um, das über die Re­gie­rungs­ge­schäf­te an der Saar be­stimmt, nennt sich Ko­ali­ti­ons­aus­schuss. Ein­mal im Mo­nat tref­fen sich die Mäch­tigs­ten des Lan­des bei Kaf­fee und Kek­sen im weiß­ge­tünch­ten Ba­rock­bau der Staats­kanz­lei: der Mi­nis­ter­prä­si­dent, sein Stell­ver­tre­ter, ein Groß­teil der Mi­nis­ter­rie­ge, die Par­tei- und Frak­ti­ons­chefs.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2010.