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Kino in Kür­ze

„Nanga Parbat“

will neue Hö­hen des Berg­films er­klim­men, hat da­für aber we­der den er­zäh­le­ri­schen Atem noch die vi­su­el­le Kraft. Re­gis­seur Jo­seph Vils­mai­er schei­tert beim Ver­such, die Be­stei­gung des Hi­ma­la­ja-Gip­fels durch Rein­hold und Gün­ther Mess­ner im Jahr 1970 zur Tra­gö­die im Eis auf­zu­bau­en. Ner­vös springt er zwi­schen Berg und Tal hin und her, nimmt der Ex­pe­di­ti­on mit ei­ner ver­schach­tel­ten Er­zähl­wei­se die Wucht und kom­bi­niert naiv ele­gi­sche He­li­ko­pter­flü­ge mit Nah­auf­nah­men, die sicht­bar im Kühl­haus ent­stan­den sind. Er schickt die von Flo­ri­an Stet­ter und An­dre­as To­bi­as ge­spiel­ten Hel­den auf das Dach der Welt - und schleppt sich ih­nen mit be­tu­li­cher Mit­tel­ge­birgs­men­ta­li­tät hin­ter­her.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2010.