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LAOS

Zocken beim Nachbarn

Weitgehend unbemerkt verschiebt China seine Grenzen nach Süden. Investoren aus dem Riesenreich pachten ganze Ortschaften und lassen die Einwohner vertreiben.

Ge­or­ge Huang freut sich. Wenn der Chi­ne­se das Fens­ter öff­net, strömt nicht nur eine früh­lings­haf­te Bri­se in sein Büro, das ge­räu­mig ist wie eine Dop­pel­ga­ra­ge. Viel­mehr dröhnt dann auch der Lärm der Bag­ger, das dump­fe Po­chen der Vor­schlag­häm­mer und der schril­le Sound krei­schen­der Be­ton­sä­gen her­ein. Was west­li­che Ur­lau­ber in die­ser merk­wür­di­gen Tou­ris­ten­stadt Bo­ten, an der lao­tisch-chi­ne­si­schen Gren­ze ge­le­gen, dazu ver­an­las­sen wür­de, ih­ren Rei­se­ver­an­stal­ter mit Kla­gen zu über­zie­hen, das ist Mu­sik in den Oh­ren von Ge­or­ge Huang.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2010.