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FUSS­BALL

Das Familien­duell

Die Halbbrüder Jérôme und Kevin-Prince Boateng sind als Söhne eines afrikanischen Einwanderers in Berlin aufgewachsen. Bei der Weltmeisterschaft in wenigen Wochen könnten sie Gegner sein: Der eine spielt für Deutschland, der andere hat sich für Ghana entschieden.

Jérô­me Boateng hat sich vier Tä­to­wie­run­gen ste­chen las­sen, eine da­von in den rech­ten Un­ter­arm. In Frak­tur­schrift zieht sich das Wort „Agy­enim“ fast vom Hand­ge­lenk bis zum El­len­bo­gen. Das ist As­han­ti-Twi, die Spra­che sei­nes Va­ters. Es be­deu­tet „der Gro­ße“, und so lau­tet sein zwei­ter Vor­na­me: Jérô­me Agy­enim Boateng. Die Mut­ter aus Ber­lin, der Va­ter aus Gha­na, 21 Jah­re alt, Ver­tei­di­ger in der deut­schen Na­tio­nal­elf.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 15/2010.