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DE­BAT­TE

Die Tür öffnen

Für Russlands Beitritt zur Nato

Alt­bun­des­kanz­ler Hel­mut Schmidt sieht mit Sor­ge, dass vie­le der heu­te han­deln­den Po­li­ti­ker nur ge­rin­ge Ge­schichts­kennt­nis­se ha­ben. Er hät­te hin­zu­fü­gen kön­nen, dass es ei­nen er­schre­cken­den Kom­pe­tenz­ver­lust für si­cher­heits­po­li­ti­sche und stra­te­gi­sche Fra­gen gibt. Über die Zu­kunft der Nato, über ihr Selbst­ver­ständ­nis, ihr künf­ti­ges stra­te­gi­sches Kon­zept und die Fra­ge, wie Russ­land ein­ge­bun­den wer­den kann, gibt es in Deutsch­land kei­ne nen­nens­wer­te Dis­kus­si­on. Ber­lin zeigt we­der Mei­nungs­füh­rer­schaft, noch ge­hen von dort Im­pul­se für die in­ter­na­tio­na­le De­bat­te aus. Dar­über ist man im Bünd­nis ent­täuscht, und man fragt sich, ob die Deut­schen Angst vor der De­bat­te ha­ben oder ein­fach nicht mehr fä­hig sind, zu­kunfts­wei­sen­de Bei­trä­ge ein­zu­brin­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2010.