Besiegte und Besorgte

Johannes Groschupf thematisiert in Berlin Prepper den Hass im Netz; Liza Cody erzählt Die Ballade einer vergessenen Toten.
Von Marcus Müntefering

PREP­PER nen­nen sich Men­schen, die sich auf den Zu­sam­men­bruch der Zi­vi­li­sa­ti­on vor­be­rei­ten. Trai­nie­ren, Vor­rä­te an­le­gen, Un­ter­schlüp­fe prä­pa­rie­ren. So se­hen sie sich ge­rüs­tet für den kom­men­den Wel­ten­brand, der wahl­wei­se durch ei­nen Atom­krieg, Hun­gers­nö­te, Strom­aus­fäl­le oder gar die Zom­bie-Apo­ka­lyp­se aus­ge­löst wird. Oder wie ak­tu­ell in Groß­bri­tan­ni­en durch den Brex­it. Die Bou­le­vard­pres­se liebt die Ge­schich­ten die­ser über­zeug­ten Über­le­ber und schlach­tet sie leid­lich aus, mit Head­lines wie »600 Kilo Kon­ser­ven und 4000 Li­ter Heiz­öl – Der Welt­un­ter­gang kann kom­men« oder »So irre be­rei­ten Prep­per sich auf Kri­sen vor«.

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