Im Hochhaus

In Was das Leben kostet fragt Deborah Levy nach dem Preis weiblicher Selbstbestimmtheit.
Von Claudia Voigt

ALS OB ES NICHT schon schwer ge­nug wäre, eine lang­jäh­ri­ge Ehe auf­zu­ge­ben, das Haus zu ver­kau­fen, in dem die Töch­ter groß wur­den, und in ei­nen bau­fäl­li­gen Wohn­block zu zie­hen: Je­des Mal, wenn die Er­zäh­le­rin mit dem Fahr­rad vom Ein­kau­fen nach Hau­se kommt und un­er­laub­ter­wei­se am Vor­der­ein­gang parkt, um die schwe­ren Ta­schen ab­zu­la­den, lau­ert ihr eine Mit­be­woh­ne­rin auf und stößt mit ho­her Stim­me Ge­mein­hei­ten her­vor.

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