Wie ich die Bastille stürmte

Der Franzose Éric Vuillard schickt die Leser in seinem Roman 14. Juli auf eine Zeitreise. Sie sollen als Revolutionäre zurückkehren.
Von Dirk Kurbjuweit

Die Re­vo­lu­ti­on in Zah­len Vom Ball­haus­schwur zum Gran­de Ter­reur: Die Fran­zö­si­sche Re­vo­lu­ti­on ent­wi­ckel­te eine fol­gen­rei­che Spreng­kraft. Ein Über­blick

MAL AN EI­NER Re­vo­lu­ti­on teil­neh­men, vor­an­stür­men, sich du­cken, dem Ku­gel­ha­gel aus­wei­chen, wei­ter­stür­men, bis zur Zi­ta­del­le, Schutz su­chen, ab­war­ten. Kurz mit dem Mann re­den, der ne­ben ei­nem hockt, ein has­ti­ger Aus­tausch, Name, Be­ruf, Her­kunft, dann geh­t's schon wei­ter, hur­ra. Eine Ku­gel zischt her­an, für wen ist sie be­stimmt? Für den an­de­ren Mann, er wird ge­trof­fen und stirbt. Wei­ter, im­mer wei­ter, die Zug­brü­cke muss noch über­wun­den wer­den, dann das Tor.

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