Zerfall der Kindheit

Helene Hegemann ist gleichzeitig Tragödin und Komödiantin. Ihr dritter Roman Bungalow wirkt wie eine lang gezogene böse Meditation.
Von Georg Diez

HELE­NE HE­GE­MANN ist die Chro­nis­tin des Zer­falls, des Zer­falls ih­rer Fi­gu­ren, ih­rer Zeit, ih­rer Si­cher­hei­ten und Sin­ne, und mit je­dem Ro­man schreibt sie sich wei­ter hin­ein in die Ab­grün­de ei­ner Ge­gen­wart, in der der San-An­dre­as-Gra­ben der ge­sell­schaft­li­chen Ver­wer­fun­gen di­rekt durch die Mit­te führt, auf der ei­nen Sei­te der He­do­nis­mus, auf der an­de­ren Sei­te so et­was wie die Höl­le, an­de­re wür­den sa­gen: die Rea­li­tät.

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