Wann passiert endlich was?

Auch Jane Gardam, die große alte Dame der Literatur, hat mal angefangen. Ihr erster Roman Weit weg von Verona erzählt die Geschichte eines erlebnishungrigen Mädchens.
Von Claudia Voigt

ES IST DIE DI­REKT­HEIT des Tons, die Leich­tig­keit und Fri­sche ih­res Stils. Sie sor­gen da­für, dass es nur ei­nen Ab­satz braucht, um auch Jane Gar­dams ers­ten Ro­man Weit weg von Ve­ro­na auf An­hieb zu mö­gen. End­lich liegt das De­büt der mitt­ler­wei­le 90-jäh­ri­gen bri­ti­schen Schrift­stel­le­rin auf Deutsch vor, und wenn je­mand die­ser Poin­te et­was ab­ge­win­nen könn­te, dann ver­mut­lich Jane Gar­dam per­sön­lich. In ih­rer Bio­gra­fie als Schrift­stel­le­rin er­eig­ne­te sich nichts zum da­für üb­li­chen Zeit­punkt. Sie war 43 Jah­re alt, als sie die­ses De­büt ver­fass­te, Gar­dam hat­te mit dem Schrei­ben ge­war­tet, bis das drit­te ih­rer Kin­der ein­ge­schult war.

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