Herzpro­bleme

Die niederländische Juristin Astrid Holleeder hat ihren eigenen Bruder verraten, den Gangsterboss und Heineken-Entführer Wim Holleeder. In Judas erklärt sie, wieso. Eine Familiengeschichte.
Von Nils Minkmar

Die Kin­der der Fa­mi­lie Hol­lee­der, um 1967: Wim, Ge­rard, As­trid, Son­ja

DIE LEKTÜRE die­ses Bu­ches gleicht ei­nem Alb­traum, der sich nach dem Er­wa­chen nicht ver­flüch­tigt, son­dern noch auf den fol­gen­den Tag über­greift. Da­bei hat die Ge­schich­te, die hier er­zählt wird, nichts Fan­tas­ti­sches oder Sur­rea­les, es geht um eine Aus­sa­ge in ei­nem Straf­pro­zess in den schö­nen Nie­der­lan­den in un­se­rer heu­ti­gen Zeit. Weil der An­ge­klag­te der Bru­der der Zeu­gin ist und sie we­gen ih­rer Aus­sa­ge mit dem Tode be­droht, ist dies auch die Ge­schich­te ei­ner Fa­mi­lie, die ein­zig­ar­tig ist – uns aber doch in eine kol­lek­ti­ve Er­in­ne­rungs­welt des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts führt.

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