Bücherschrank im Kopf

Neurologie Wie wählen wir aus, was im Gedächtnis verankert wird? Wo speichern wir es ab, und was passiert im Gehirn, wenn wir uns erinnern?

Mon­tag­mor­gen, 9 Uhr, der ers­te Tag im neu­en Job. Die Che­fin schüt­telt uns die Hand und stellt die Kol­le­gin vor. De­ren Na­men ha­ben wir gleich wie­der ver­ges­sen. Mist. Wäh­rend die blon­de Frau Dings­da durchs Büro führt, Se­kre­ta­ri­at, Pres­se­stel­le und Toi­let­te zeigt, bie­gen wir zwei­mal rechts, ein­mal links ab. Wo war jetzt noch die Ein­gangs­tür? Und wo das Se­kre­ta­ri­at? Nur wo sich die Toi­let­te be­fin­det, wis­sen wir noch, zum Glück. Aber die Kol­le­gin re­det schon wei­ter, zeigt auf ei­nen Schreib­tisch, führt am Com­pu­ter durch die wich­tigs­ten Pro­gram­me und nimmt uns dann mit zum Mee­ting. In un­se­rem Kopf: ein Durch­ein­an­der von na­men­lo­sen Kol­le­gen, un­kla­ren Auf­ga­ben und ver­schlun­ge­nen Büro- und Com­pu­ter­pfa­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2019.